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TEXTE
DER SONNTAGSMESSEN
Dies sind Texte, die ich aus verschiedenen
Quellen (fremde und eigene Texte) zur Verwendung in
meinen Gottesdiensten zusammengestellt habe.
Quellen: "Gottes Wort im Kirchenjahr, Echter-Verlag,
Würzburg. "Der Prediger und Katechet"
und "Dienst am Wort", Schwabenverlag Ostfildern.
"Gottes Volk", Verlag Kath. Bibelwerk. "Gottesdienste
vorbereiten", "Familien- und Jugendgottesdienste"
und "Die Botschaft heute", Bergmoser + Höller
Verlag AG. "Altartexte", Verlag Mitten unter
euch, Baarlo. "Messbuch", Verlag Butzon &
Bercker, usw.
Diese Zeitschriften und Bücher kann ich bestens
empfehlen. Sie dienen den Priestern, Wortgottesdienstleitern,
Lektoren und Chorverantwortlichen als Gottesdienstvorbereitung,
und den Mitfeiernden der Hl. Messe daheim als Meditations-
bzw. Vorbereitungshilfe.
Meine Intention ist es, verständliche - und vor
allem menschlich ansprechende - Texte im Gottesdienst
zu verwenden, die dem Menschen von heute etwas geben.
Wenn es nicht immer gelingt: Mea culpa! Ich bemühe
mich jedenfalls sehr!
Wenn diese Texte Anregungen für Ihr persönliches
Glaubensleben bieten, freut es mich!
Pfr. Bruno
Layr
WAS
IST EIN "MESS-STIPENDIUM"?
Es
war schon in der frühesten Zeit üblich, dass
die Gläubigen zur Eucharistiefeier Brot und Wein
und andere Gaben sowohl für die Feier selbst wie
auch für die Kirche und ihre caritativen Verpflichtungen
mitbrachten. Wer einen Gottesdienst in Afrika mitfeiert,
erlebt diese Fülle der Gaben noch immer. In vielen
Ländern ist auch heute noch das „Mess-Stipendium”
die Grundlage für den Lebensunterhalt der Priester.
In unseren Gebieten hat die Entwicklung, für die
Feier der Messe Geld (das „Mess-Stipendium”)
zu geben, in manchen Gläubigen die Vorstellung
geweckt, man könne „die Messe bezahlen”.
„Was kostet eine Messe”, ist darum eine
häufige Frage.
Wie immer im Leben kann etwas auch in die falsche Richtung
gehen. Denn natürlich ist eine Messe „unbezahlbar”.
Die heilige Messe aber in Verbundenheit mit Christus
und der Kirche zu feiern, ist für uns eine große
Hilfe im täglichen Leben. Christus selbst bittet
beim Vater im Himmel: für Eltern und Verwandte,
für Kranke und Leidende, für die Verantwortlichen
in Staat und Kirche, für den Frieden, für
Flüchtlinge, Hungernde und Heimatlose. Dass Menschen
in besonderer Weise auch ihrer Verstorbenen gedenken
und bitten, dass an ihnen die Erlösungstat Christi
in vollem Maße wirksam sei, ist mehr als verständlich.
Wie es unter den Lebenden Tage gibt, an denen man mehr
als sonst aneinander denkt (wie zum Beispiel am Geburtstag),
so ist es gute Tradition, dass man an die Angehörigen
besonders anlässlich ihres Todestages denkt in
der festen Hoffnung, dass sich für sie im Tod das
Tor zum Himmel geöffnet hat. Ein äußeres
Zeichen dafür ist für viele, an diesem Tag
für die / den Verstorbenen „eine Messe lesen
zu lassen”, wie es umgangssprachlich heißt.
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