Priesteraushilfe Pfarrer G.R. Bruno Layr
P R I E S T E R A U S H I L F E
FEST MARIÄ HIMMELFAHRT, 15. August 2010 - LJ C

 

LIED ZUR ERÖFFNUNG

KREUZZEICHEN + LITURGISCHE BEGRÜSSUNG
Ich freue mich, Sie zu unserem Gottesdienst am heutigen Maria Himmelfahrtstag begrüßen zu dürfen!

Jesus Christus, der Sohn der Maria, ist in unserer Mitte.
Wir tragen als Christinnen und Christen seinen Namen.
Wir beginnen diesen Tag und diesen Gottesdienst
+ im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.   Amen.

Der Herr, der Großes an Maria und an uns getan hat, ER sei mit euch!

EINFÜHRUNG
Das heutige Fest der Aufnahme Marias in den Himmel, es ist das höchste Marienfest im Kirchenjahr, ist seit dem 5. Jh. bezeugt.
Es verbreitete sich von Jerusalem aus, wo Maria gestorben ist, im ganzen Orient und wurde auch in Rom und der Westkirche heimisch.
Papst Pius XII. hat am 1. November 1950, also vor 60 Jahren, dieses Dogma verkündet: "Die Gottesmutter Maria ist mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden."
Für uns bekräftigt dieses Marienfest die Zuversicht, dass auch an uns geschehen wird, was an Maria geschah.

Dieses heutige Fest heißt für viele von uns „Mariä Himmelfahrt“.
Aber Maria ist in den Himmel aufgenommen, nicht aufgefahren. Gott selbst nimmt Maria bei sich auf.
Er hat auf diese einfache Frau geschaut, er hat „sein Auge auf sie geworfen“ und sie nicht mehr aus seinem Blick verloren.
Wir feiern heute unseren Glauben, dass auch wir von Gott angeschaut werden und er uns vom Beginn unseres Lebens über den Tod hinaus niemals aus den Augen verlieren wird.

Rufen wir zu Beginn unseres Gottesdienstes Jesus Christus an, der uns in diesem Vertrauen hier zusammengeführt hat:

KYRIE RUFE
Herr Jesus Christus,
• du schenkst uns in Maria Ermutigung für unser Leben: Herr, erbarme dich unser!
• Im Zeichen des Brotes und des Weines kommst du auf uns zu und schenkst uns schon hier und heute ein Stück des Himmels auf Erden. Christus, erbarme dich unser!
• du hast auch uns den Himmel geöffnet und beim himmlischen Vater eine Wohnung bereitet. Herr, erbarme dich unser!

VERGEBUNGSBITTE
Der Herr, der auf die Bitten seiner Mutter gehört hat, schenke uns seine erbarmende Liebe; er verzeihe uns unsere Sünden und nehme von uns, was uns das Herz schwer macht.   Amen.

KRÄUTERWEIHE
P: Seit Hunderten von Jahren ist die Kräuterweihe Brauch am Fest der Aufnahme Marias in den Himmel.
Wahrscheinlich hat dies seinen Grund darin, dass um diese Jahreszeit die Natur in voller Blüte steht und wir dankbar auf all das Gute schauen dürfen, das sie uns bietet.
Wie Maria in Jesus Christus das Heil zu den Menschen brachte, so sollen uns auch die gesegneten Kräuter zum Heil und zur Heilung dienen.

P besprengt die Kräuter mit Weihwasser und spricht das Segensgebet.

P: Der Name des Herrn sei gepriesen!    A: Von nun an bis in Ewigkeit!

Lasset uns beten. Guter Gott, du hast Maria über alle Geschöpfe erhoben
und sie in den Himmel aufgenommen. An ihrem Fest danken wir dir für alle Wunder der Schöpfung. Durch die Heilkräuter und Blumen schenkst du uns Gesundheit und Freude.
+ Segne diese Kräuter und Blumen! Sie erinnern uns an deine Herrlichkeit und an den Reichtum des Lebens.
Schenke uns auf die Fürsprache Marias dein Heil.
Lass uns zur ewigen Gemeinschaft mit dir gelangen und dereinst einstimmen in das Lob der ganzen Schöpfung, die dich lobt und preist durch deinen Sohn Jesus Christus in alle Ewigkeit.
A: Amen.

GLORIALIED

TAGESGEBET
Guter Gott, in Maria begegnen sich Himmel und Erde. Ihr Lebensweg war ein Pilgerweg in dein Geheimnis. Heute feiern wir, dass sie das Ziel erreicht hat, das auch unser Ziel sein wird: nämlich du allein.
Denn in dir wird alles gesammelt und gerettet, was gut ist. Wecke durch diese Feier neu unsere Hoffnung, gib uns Anteil an Marias offenem Ohr und an ihrem tiefen Glauben. Darum bitten wir durch Christus, den Urheber und Vollender unseres Glaubens, der in der Einheit des Hl. Geistes mit dir lebt und uns begleitet - jetzt und in Ewigkeit. Amen.

oder: Guter Gott, wir schauen zurück auf die vergangene Woche und entdecken unsere eigene Ohnmacht und Unzulänglichkeiten, unseren Kleinglauben und unser mangelndes Vertrauen auf dich und deine Verheißungen. Öffne unsere Augen, Ohren und Herzen für dein Wort und für die Worte, Gesten und Zeichen unter uns und mach uns zu Einfallstoren deiner Gegenwart in unsere Welt. Darum bitten wir dich in der Kraft des Heiligen Geistes durch deinen Mensch gewordenen Sohn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.  Amen.

HINFÜHRUNG ZUR 2. LESUNG
„Christus ist von den Toten auferweckt worden“, lautet die Kurzformel des Glaubens bei Paulus. Auf dieses älteste Glaubenszeugnis der Auferstehung Christi verweist der Apostel alle Zweifler an der allgemeinen Auferstehung der Toten. So wie viele aus der Gemeinde in Korinth – und wohl auch heute. Denn der Glaube an die Auferstehung ist Hoffnung und Zumutung zugleich.

2. LESUNG aus dem ersten Brief an die Korinther 15,20-27
Schwestern und Brüder! Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt.

ZWISCHENGESANG

HINFÜHRUNG ZUM EVANGELIUM
Im heutigen Evangelium begegnen einander zweiFrauen: Elisabet und Maria. In dieser Begegnung geschieht etwas Bewegendes. Das Kind im Schoß der Elisabet tut einen Freudensprung, welcher überspringt auf Maria, die ein Freudenlied anstimmt, weil Gott so Großes tut.
Dieses Magnifikat, dieses wunderschöne Lied, das Maria bei der Begegnung mit ihrer Verwandten Elisabet anstimmt, ist ein Liebeslied auf den Gott, der Großes an ihr getan hat; und es ist ein Lied der Dankbarkeit für den Gott der Geschichte, der alles dennoch zum Guten führt.

AUS DEM HL. EVANGELIUM NACH LUKAS 1,39-56
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.
Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:
Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

PREDIGT
In den Erinnerungen einer Schauspielerin las ich, sie habe durch eine glückliche Rolle den Sinn ihres Lebens gefunden. Sie bekam die Rolle der Maria im Film „Jesus von Nazareth“. Das war für sie eine ganz große Herausforderung. Sie habe damals alles gelesen, was sie über Maria finden konnte. Damals habe sie angefangen zu begreifen: Glück ist nichts, was sich in der äußeren Welt finden lässt. Glück entsteht aus Erfüllung. Die Erfüllung, die man in einer Haltung zum Leben findet. Sie las über Demut, Nächstenliebe und Verzeihen.
Sie spielte die Rolle der Maria mit einer solchen Einfühlung und Herzlichkeit, dass Papst Johannes Paul II. ihr persönlich gratulierte, weil sie vielen Menschen die wunderbare und doch menschliche Frau Maria nahe gebracht hatte. Als größten Gewinn aber sah die Schauspielerin, dass sie selbst durch diese Rolle verwandelt wurde. Sie sagt: »Seither kommt es mir so vor, als ginge ich nicht mehr allein durchs Leben, als habe mich die Jungfrau Maria an ihre Hand genommen.«

Man könnte sagen, hier ist eine Frau, die lässt es zu, dass Maria eine bestimmende Rolle in ihrem Leben spielt. Aber das ist nur möglich, weil sie sich mit Herz und Verstand in diese junge Frau Maria hineingefühlt und hineingedacht hat. Und sie hat angenommen, was sie für sich als richtig und gut erkannt hat. Und sie lässt sich gleichsam an die Hand nehmen, weil es uns Men¬schen eben doch auch immer wieder schwer fällt, das zu verwirklichen, was wir als gut und richtig erkannt haben.

In den vergangenen Tagen haben wir das Fest der hl. Edith Stein gefeiert. Diese hochintelligente Frau hat von sich gesagt: „Es ist im Grunde immer eine kleine einfache Wahrheit, die ich zu sagen habe: wie man es anfangen kann, an der Hand des Herrn zu leben.“ Genau das ist das große Geheimnis, das Maria uns offenbaren will: an der Hand des Herrn leben und so zur Vollendung bei Gott gelangen.

In der evangelischen Zeitschrift Chrismon stand ein kleiner Beitrag »Sommer ohne Feiertage«. Es wird bedauert, dass es in der evangelischen Kirche von Juni bis September keinen Feiertag gibt. In der katholischen Kirche ist das ganz anders. Da gibt es in der blütenreichen Mitte des Jahres das schöne Fest Mariä Himmelfahrt. Und später noch Mariä Geburt und Mariä Namen. Für die evangelische Kirche waren diese Feste nicht biblisch begründet, darum werden sie nicht gefeiert.
Aber es gibt immer wieder Ausnahmen. Drei evangelische Gemeinden im Süden von Hannover boten auf einer gemeinsamen In¬ternetseite ein altes Bildmotiv zu Mariä Himmelfahrt an: Marias aufgebahrter Leichnam, darüber Christus, der Marias Seele wie ein Baby in den Armen wiegt. Und es wurde dazu erklärt: Viele Menschen wünschten sich, im Sterben geborgen und gehalten zu sein wie ein Kind.
Wenn wir Maria als unsere Schwester und die Mutter aller Glaubenden feiern, dann ist sie für uns das Vorbild in der Kunst, wie Edith Stein sagt, an der Hand Gottes zu leben. Und sie ist für uns ein Bild des Trostes und der Hoffnung, wie man in die Hände Gottes hinein stirbt, um aufzuwachen zum Leben.  Amen.

GLAUBENSBEKENNTNIS
Mit der ganzen Kirche, allen Heiligen und der Gottesmutter Maria bekennen wir nun unseren gemeinsamen Glauben:  Ich glaube an Gott, …

FÜBITTEN
Wir wollen zu Gott, unserem Vater beten, der an Maria gezeigt hat, wie er unser Leben einmal vollenden wird:

• Um menschliche Wärme und Aufmerksamkeit für die, die unserer Fürsorge anvertraut sind, für unsere Eltern, Kinder, Familienmitglieder und unsere Freunde, dass wir sie nicht in der Kälte stehen lassen ...

• Um Herzenswärme und Fürsorge für die, die krank sind, für Menschen in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, aber auch für die, die in Stille Schmerz erleiden, dass wir ihnen nahe bleiben ...

• Um Wärme und Fürsorge für die, denen in ihrem Leben wenig Glück widerfährt, für einsame Menschen und für die, die ihre Ehe und ihre Familie zerbrechen sehen, dass wir sie nicht vergessen und ihnen beistehen ...

• Du hast Maria zur Mutter deines Sohnes gemacht; lass unsere Kirche unter ihrem Schutz geborgen sein.

• Für alle, die in diesen Tagen der Ferien und des Urlaubs unterwegs sind: Um einen offenen Blick für die Schönheit der Natur und einen dankbaren Blick für alle, die den Gästen dienen

• Für alle, deren Leben auf dieser Erde bereits zu Ende gegangen ist.
Schenke ihnen ewiges Leben in deiner Nähe.

Guter Gott, inspiriere uns, füreinander zu sorgen, damit wir - wie Maria - das Werk Jesu fortsetzen, der dein Sohn und unser Herr ist für alle Ewigkeit.  Amen.

LIED ZUR GABENBEREITUNG

GABENGEBET
Guter Gott, wir bringen heute wieder Brot und Wein und uns selbst, mit all unseren Sorgen, Fragen, aber auch Hoffnungen, dar. Unsere Gaben stehen auf dem Altar.
Sie sind für uns ein Zeichen deiner Liebe, deiner Nähe und deiner Treue. Nimm diese unsere Gaben an und verwandle sie in deinen heiligen Leib und in dein heiliges Blut. Verwandle auch uns, damit wir dir neu begegnen können. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.  Amen.

PRÄFATION
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken und das Werk deiner Gnade zu rühmen.
Denn heute hast du die jungfräuliche Gottesmutter
in den Himmel erhoben,
als erste empfing sie von Christus die Herrlichkeit,
die uns allen verheißen ist,
und wurde zum Urbild der Kirche in ihrer ewigen Vollendung.
Dem pilgernden Volk
ist sie ein untrügliches Zeichen der Hoffnung
und eine Quelle des Trostes.
Denn ihr Leib, der den Urheber des Lebens geboren hat,
sollte die Verwesung nicht schauen.
Darum preisen wir jetzt und in Ewigkeit dein Erbarmen
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:

HEILIGLIED

ZUM VATER UNSER
Im Vertrauen auf Jesus, der in unserer Mitte ist und weil wir an deine Gegenwart glauben und wissen, dass wir als deine Kinder an deinem Tisch immer willkommen sind, vereint mit der ganzen Kirche aller Zeiten und der Gottesmutter Maria, beten wir, wie du es uns gelehrt hast: Vater unser im Himmel …

ZUM FRIEDENSGRUSS
Wir spüren jeden Tag, was für ein Geschenk es ist, wenn wir mit unseren Mitmenschen in Frieden leben. Wir wissen aber auch, dass wir immer von Neuem um diesen Frieden ringen, im Gespräch miteinander und im Gebet.
Sprechen wir einander den Frieden zu, den uns Jesus Christus zugesagt hat und geben wir untereinander weiter, was uns geschenkt ist:

Dieser Friede des Herrn sei allezeit mit euch!   A: Und mit deinem Geiste!

ZUR HL. KOMMUNION
Wir sind jetzt verbunden mit allen Christen auf der ganzen Welt, die Eucharistie feiern. Als Schwestern und Brüder machen wir uns bereit, für Jesus, den guten Hirten. Im Sakrament des Brotes kommt er uns entgegen. Von ihm lassen wir uns rufen.
Von ihm lassen wir uns hineinführen in die Gemeinschaft mit ihm und untereinander. Von ihm lassen wir uns herausführen aus den engen Grenzen unseres Kleinglaubens.
Wir haben aber auch der Mutter Jesu gedacht und das Evangelium ihres Sohnes gehört.
Jetzt halten wir Mahl mit ihm, der uns zusammenführt, im Glauben und im Leben: Jesus, der mit dem Vater und dem Hl. Geist lebt und uns liebt.

So seht das gebrochene Brot. Es ist Christus, unsere Hoffnung!    A: Herr, ich bin nicht würdig ...

Selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ!

KOMMUNIONLIED

MEDITATION NACH DER HL. KOMMUNION - Die lächelnde Madonna
Sie steht in meinem Zimmer. Ich sehe sie an in vielen Phasen des Lebens:
friedlos, ratlos, gesichert, gestärkt. Ich höre ihre Worte in der Stille:
„Sieh, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort."
Sie baut mir eine Brücke vom Ich zum Du.
Sie hilft mir, das Todernste im Leben heiter zu tragen.
Eine Antwort mit Worten - gab sie mir nie.
Sie lächelt mich einfach an ...
Aus: Martin Gutl, Ich begann zu suchen. Texte der Hoffnung

SCHLUSSGEBET
Guter Gott, erfüllt mit deinem Wort und mit guten Gedanken gehen wir in eine neue Woche. Öffne unsere Herzen und unsere Sinne füreinander, für uns selbst und für deine Spuren in der Welt.
Sei bei uns auf unseren Wegen durch die nächste Woche und behüte alle, die uns lieb sind und auch die, mit denen wir uns manchmal schwer tun. Darum bitten wir dich wie Maria im Vertrauen auf deine Nähe und Kraft, die dauert bis in Ewigkeit.  Amen.

VERKÜNDIGUNGEN

SEGENSBITTE
Bitten wir Gott nun um seinen Segen:

Gott, der Herr, lasse uns sein Wort hören, verstehen und beantworten - wie Maria.
Er beschenke uns mit Treue zu unserem Glauben und Vertrauen - wie Maria.
Am Ende unserer Erdentage nehme er uns auf in seine ewigen Wohnungen - wie Maria.
Das gewähre uns der allmächtige und treue Gott:
+ der Vater, der Sohn und der Hl. Geist.  Amen.

SENDUNG
Lasst uns nun gehen in seinem Frieden!   A: Dank sei Gott, dem Herrn!

AUSZUGSLIED

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  Fassung vom: 28. 06. 2010