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LIED
ZUR ERÖFFNUNG
KREUZZEICHEN
+ LITURGISCHE BEGRÜSSUNG
Ich freue mich, Sie zu unserem Gottesdienst am heutigen Maria
Himmelfahrtstag begrüßen zu dürfen!
Jesus
Christus, der Sohn der Maria, ist in unserer Mitte.
Wir tragen als Christinnen und Christen seinen Namen.
Wir beginnen diesen Tag und diesen Gottesdienst
+ im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.
Amen.
Der Herr,
der Großes an Maria und an uns getan hat, ER sei mit
euch!
EINFÜHRUNG
Das heutige Fest der Aufnahme Marias in den Himmel, es ist
das höchste Marienfest im Kirchenjahr, ist seit dem 5.
Jh. bezeugt.
Es verbreitete sich von Jerusalem aus, wo Maria gestorben
ist, im ganzen Orient und wurde auch in Rom und der Westkirche
heimisch.
Papst Pius XII. hat am 1. November 1950, also vor 60 Jahren,
dieses Dogma verkündet: "Die Gottesmutter Maria
ist mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen
worden."
Für uns bekräftigt dieses Marienfest die Zuversicht,
dass auch an uns geschehen wird, was an Maria geschah.
Dieses
heutige Fest heißt für viele von uns „Mariä
Himmelfahrt“.
Aber Maria ist in den Himmel aufgenommen, nicht aufgefahren.
Gott selbst nimmt Maria bei sich auf.
Er hat auf diese einfache Frau geschaut, er hat „sein
Auge auf sie geworfen“ und sie nicht mehr aus seinem
Blick verloren.
Wir feiern heute unseren Glauben, dass auch wir von Gott angeschaut
werden und er uns vom Beginn unseres Lebens über den
Tod hinaus niemals aus den Augen verlieren wird.
Rufen
wir zu Beginn unseres Gottesdienstes Jesus Christus an, der
uns in diesem Vertrauen hier zusammengeführt hat:
KYRIE
RUFE
Herr Jesus Christus,
• du schenkst uns in Maria Ermutigung für unser
Leben: Herr, erbarme dich unser!
• Im Zeichen des Brotes und des Weines kommst du auf
uns zu und schenkst uns schon hier und heute ein Stück
des Himmels auf Erden. Christus, erbarme dich unser!
• du hast auch uns den Himmel geöffnet und beim
himmlischen Vater eine Wohnung bereitet. Herr, erbarme dich
unser!
VERGEBUNGSBITTE
Der Herr, der auf die Bitten seiner Mutter gehört hat,
schenke uns seine erbarmende Liebe; er verzeihe uns unsere
Sünden und nehme von uns, was uns das Herz schwer macht.
Amen.
KRÄUTERWEIHE
P: Seit Hunderten von Jahren ist die Kräuterweihe Brauch
am Fest der Aufnahme Marias in den Himmel.
Wahrscheinlich hat dies seinen Grund darin, dass um diese
Jahreszeit die Natur in voller Blüte steht und wir dankbar
auf all das Gute schauen dürfen, das sie uns bietet.
Wie Maria in Jesus Christus das Heil zu den Menschen brachte,
so sollen uns auch die gesegneten Kräuter zum Heil und
zur Heilung dienen.
P
besprengt die Kräuter mit Weihwasser und spricht das
Segensgebet.
P: Der
Name des Herrn sei gepriesen! A: Von nun
an bis in Ewigkeit!
Lasset
uns beten. Guter Gott, du hast Maria über alle Geschöpfe
erhoben
und sie in den Himmel aufgenommen. An ihrem Fest danken wir
dir für alle Wunder der Schöpfung. Durch die Heilkräuter
und Blumen schenkst du uns Gesundheit und Freude.
+ Segne diese Kräuter und Blumen! Sie erinnern uns an
deine Herrlichkeit und an den Reichtum des Lebens.
Schenke uns auf die Fürsprache Marias dein Heil.
Lass uns zur ewigen Gemeinschaft mit dir gelangen und dereinst
einstimmen in das Lob der ganzen Schöpfung, die dich
lobt und preist durch deinen Sohn Jesus Christus in alle Ewigkeit.
A: Amen.
GLORIALIED
TAGESGEBET
Guter Gott, in Maria begegnen sich Himmel und Erde. Ihr Lebensweg
war ein Pilgerweg in dein Geheimnis. Heute feiern wir, dass
sie das Ziel erreicht hat, das auch unser Ziel sein wird:
nämlich du allein.
Denn in dir wird alles gesammelt und gerettet, was gut ist.
Wecke durch diese Feier neu unsere Hoffnung, gib uns Anteil
an Marias offenem Ohr und an ihrem tiefen Glauben. Darum bitten
wir durch Christus, den Urheber und Vollender unseres Glaubens,
der in der Einheit des Hl. Geistes mit dir lebt und uns begleitet
- jetzt und in Ewigkeit. Amen.
oder:
Guter Gott, wir schauen zurück auf die vergangene Woche
und entdecken unsere eigene Ohnmacht und Unzulänglichkeiten,
unseren Kleinglauben und unser mangelndes Vertrauen auf dich
und deine Verheißungen. Öffne unsere Augen, Ohren
und Herzen für dein Wort und für die Worte, Gesten
und Zeichen unter uns und mach uns zu Einfallstoren deiner
Gegenwart in unsere Welt. Darum bitten wir dich in der Kraft
des Heiligen Geistes durch deinen Mensch gewordenen Sohn,
Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.
HINFÜHRUNG
ZUR 2. LESUNG
„Christus ist von den Toten auferweckt worden“,
lautet die Kurzformel des Glaubens bei Paulus. Auf dieses
älteste Glaubenszeugnis der Auferstehung Christi verweist
der Apostel alle Zweifler an der allgemeinen Auferstehung
der Toten. So wie viele aus der Gemeinde in Korinth –
und wohl auch heute. Denn der Glaube an die Auferstehung ist
Hoffnung und Zumutung zugleich.
2.
LESUNG aus dem ersten Brief an die Korinther 15,20-27
Schwestern und Brüder! Christus ist von den Toten auferweckt
worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch
einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen
auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben,
so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus;
dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft
vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die
Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet
wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu
Füßen gelegt.
ZWISCHENGESANG
HINFÜHRUNG
ZUM EVANGELIUM
Im
heutigen Evangelium begegnen einander zweiFrauen: Elisabet
und Maria. In dieser Begegnung geschieht etwas Bewegendes.
Das Kind im Schoß der Elisabet tut einen Freudensprung,
welcher überspringt auf Maria, die ein Freudenlied anstimmt,
weil Gott so Großes tut.
Dieses Magnifikat, dieses wunderschöne Lied, das Maria
bei der Begegnung mit ihrer Verwandten Elisabet anstimmt,
ist ein Liebeslied auf den Gott, der Großes an ihr getan
hat; und es ist ein Lied der Dankbarkeit für den Gott
der Geschichte, der alles dennoch zum Guten führt.
AUS
DEM HL. EVANGELIUM NACH LUKAS 1,39-56
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in
eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus
des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte
das Kind in ihrem Leib.
Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief
mit lauter Stimme:
Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet
ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter
meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen
Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in
meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt,
was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des
Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe,
von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der
Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name
ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle,
die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut,
die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht
die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt
die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel
an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen
hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie
nach Hause zurück.
PREDIGT
In den Erinnerungen einer Schauspielerin las ich, sie habe
durch eine glückliche Rolle den Sinn ihres Lebens gefunden.
Sie bekam die Rolle der Maria im Film „Jesus von Nazareth“.
Das war für sie eine ganz große Herausforderung.
Sie habe damals alles gelesen, was sie über Maria finden
konnte. Damals habe sie angefangen zu begreifen: Glück
ist nichts, was sich in der äußeren Welt finden
lässt. Glück entsteht aus Erfüllung. Die Erfüllung,
die man in einer Haltung zum Leben findet. Sie las über
Demut, Nächstenliebe und Verzeihen.
Sie spielte die Rolle der Maria mit einer solchen Einfühlung
und Herzlichkeit, dass Papst Johannes Paul II. ihr persönlich
gratulierte, weil sie vielen Menschen die wunderbare und doch
menschliche Frau Maria nahe gebracht hatte. Als größten
Gewinn aber sah die Schauspielerin, dass sie selbst durch
diese Rolle verwandelt wurde. Sie sagt: »Seither kommt
es mir so vor, als ginge ich nicht mehr allein durchs Leben,
als habe mich die Jungfrau Maria an ihre Hand genommen.«
Man könnte
sagen, hier ist eine Frau, die lässt es zu, dass Maria
eine bestimmende Rolle in ihrem Leben spielt. Aber das ist
nur möglich, weil sie sich mit Herz und Verstand in diese
junge Frau Maria hineingefühlt und hineingedacht hat.
Und sie hat angenommen, was sie für sich als richtig
und gut erkannt hat. Und sie lässt sich gleichsam an
die Hand nehmen, weil es uns Men¬schen eben doch auch
immer wieder schwer fällt, das zu verwirklichen, was
wir als gut und richtig erkannt haben.
In den
vergangenen Tagen haben wir das Fest der hl. Edith Stein gefeiert.
Diese hochintelligente Frau hat von sich gesagt: „Es
ist im Grunde immer eine kleine einfache Wahrheit, die ich
zu sagen habe: wie man es anfangen kann, an der Hand des Herrn
zu leben.“ Genau das ist das große Geheimnis,
das Maria uns offenbaren will: an der Hand des Herrn leben
und so zur Vollendung bei Gott gelangen.
In der
evangelischen Zeitschrift Chrismon stand ein kleiner Beitrag
»Sommer ohne Feiertage«. Es wird bedauert, dass
es in der evangelischen Kirche von Juni bis September keinen
Feiertag gibt. In der katholischen Kirche ist das ganz anders.
Da gibt es in der blütenreichen Mitte des Jahres das
schöne Fest Mariä Himmelfahrt. Und später noch
Mariä Geburt und Mariä Namen. Für die evangelische
Kirche waren diese Feste nicht biblisch begründet, darum
werden sie nicht gefeiert.
Aber es gibt immer wieder Ausnahmen. Drei evangelische Gemeinden
im Süden von Hannover boten auf einer gemeinsamen In¬ternetseite
ein altes Bildmotiv zu Mariä Himmelfahrt an: Marias aufgebahrter
Leichnam, darüber Christus, der Marias Seele wie ein
Baby in den Armen wiegt. Und es wurde dazu erklärt: Viele
Menschen wünschten sich, im Sterben geborgen und gehalten
zu sein wie ein Kind.
Wenn wir Maria als unsere Schwester und die Mutter aller Glaubenden
feiern, dann ist sie für uns das Vorbild in der Kunst,
wie Edith Stein sagt, an der Hand Gottes zu leben. Und sie
ist für uns ein Bild des Trostes und der Hoffnung, wie
man in die Hände Gottes hinein stirbt, um aufzuwachen
zum Leben. Amen.
GLAUBENSBEKENNTNIS
Mit der ganzen Kirche, allen Heiligen und der Gottesmutter
Maria bekennen wir nun unseren gemeinsamen Glauben:
Ich glaube an Gott, …
FÜBITTEN
Wir wollen zu Gott, unserem Vater beten, der an Maria gezeigt
hat, wie er unser Leben einmal vollenden wird:
•
Um menschliche Wärme und Aufmerksamkeit für die,
die unserer Fürsorge anvertraut sind, für unsere
Eltern, Kinder, Familienmitglieder und unsere Freunde, dass
wir sie nicht in der Kälte stehen lassen ...
•
Um Herzenswärme und Fürsorge für die, die krank
sind, für Menschen in den Krankenhäusern und Pflegeheimen,
aber auch für die, die in Stille Schmerz erleiden, dass
wir ihnen nahe bleiben ...
•
Um Wärme und Fürsorge für die, denen in ihrem
Leben wenig Glück widerfährt, für einsame Menschen
und für die, die ihre Ehe und ihre Familie zerbrechen
sehen, dass wir sie nicht vergessen und ihnen beistehen ...
•
Du hast Maria zur Mutter deines Sohnes gemacht; lass unsere
Kirche unter ihrem Schutz geborgen sein.
•
Für alle, die in diesen Tagen der Ferien und des Urlaubs
unterwegs sind: Um einen offenen Blick für die Schönheit
der Natur und einen dankbaren Blick für alle, die den
Gästen dienen
•
Für alle, deren Leben auf dieser Erde bereits zu Ende
gegangen ist.
Schenke ihnen ewiges Leben in deiner Nähe.
Guter
Gott, inspiriere uns, füreinander zu sorgen, damit wir
- wie Maria - das Werk Jesu fortsetzen, der dein Sohn und
unser Herr ist für alle Ewigkeit. Amen.
LIED
ZUR GABENBEREITUNG
GABENGEBET
Guter Gott, wir bringen heute wieder Brot und Wein und uns
selbst, mit all unseren Sorgen, Fragen, aber auch Hoffnungen,
dar. Unsere Gaben stehen auf dem Altar.
Sie sind für uns ein Zeichen deiner Liebe, deiner Nähe
und deiner Treue. Nimm diese unsere Gaben an und verwandle
sie in deinen heiligen Leib und in dein heiliges Blut. Verwandle
auch uns, damit wir dir neu begegnen können. Darum bitten
wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
PRÄFATION
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken und das Werk deiner
Gnade zu rühmen.
Denn heute hast du die jungfräuliche Gottesmutter
in den Himmel erhoben,
als erste empfing sie von Christus die Herrlichkeit,
die uns allen verheißen ist,
und wurde zum Urbild der Kirche in ihrer ewigen Vollendung.
Dem pilgernden Volk
ist sie ein untrügliches Zeichen der Hoffnung
und eine Quelle des Trostes.
Denn ihr Leib, der den Urheber des Lebens geboren hat,
sollte die Verwesung nicht schauen.
Darum preisen wir jetzt und in Ewigkeit dein Erbarmen
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
HEILIGLIED
ZUM
VATER UNSER
Im Vertrauen auf Jesus, der in unserer Mitte ist und weil
wir an deine Gegenwart glauben und wissen, dass wir als deine
Kinder an deinem Tisch immer willkommen sind, vereint mit
der ganzen Kirche aller Zeiten und der Gottesmutter Maria,
beten wir, wie du es uns gelehrt hast: Vater unser im Himmel
…
ZUM
FRIEDENSGRUSS
Wir spüren jeden Tag, was für ein Geschenk es ist,
wenn wir mit unseren Mitmenschen in Frieden leben. Wir wissen
aber auch, dass wir immer von Neuem um diesen Frieden ringen,
im Gespräch miteinander und im Gebet.
Sprechen wir einander den Frieden zu, den uns Jesus Christus
zugesagt hat und geben wir untereinander weiter, was uns geschenkt
ist:
Dieser
Friede des Herrn sei allezeit mit euch! A: Und
mit deinem Geiste!
ZUR
HL. KOMMUNION
Wir sind jetzt verbunden mit allen Christen auf der ganzen
Welt, die Eucharistie feiern. Als Schwestern und Brüder
machen wir uns bereit, für Jesus, den guten Hirten. Im
Sakrament des Brotes kommt er uns entgegen. Von ihm lassen
wir uns rufen.
Von ihm lassen wir uns hineinführen in die Gemeinschaft
mit ihm und untereinander. Von ihm lassen wir uns herausführen
aus den engen Grenzen unseres Kleinglaubens.
Wir haben aber auch der Mutter Jesu gedacht und das Evangelium
ihres Sohnes gehört.
Jetzt halten wir Mahl mit ihm, der uns zusammenführt,
im Glauben und im Leben: Jesus, der mit dem Vater und dem
Hl. Geist lebt und uns liebt.
So seht
das gebrochene Brot. Es ist Christus, unsere Hoffnung!
A: Herr, ich bin nicht würdig ...
Selig,
die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr
sagen ließ!
KOMMUNIONLIED
MEDITATION
NACH DER HL. KOMMUNION - Die lächelnde Madonna
Sie steht in meinem Zimmer. Ich sehe sie an in vielen Phasen
des Lebens:
friedlos, ratlos, gesichert, gestärkt. Ich höre
ihre Worte in der Stille:
„Sieh, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach
deinem Wort."
Sie baut mir eine Brücke vom Ich zum Du.
Sie hilft mir, das Todernste im Leben heiter zu tragen.
Eine Antwort mit Worten - gab sie mir nie.
Sie lächelt mich einfach an ...
Aus: Martin Gutl, Ich begann zu suchen.
Texte der Hoffnung
SCHLUSSGEBET
Guter Gott, erfüllt mit deinem Wort und mit guten Gedanken
gehen wir in eine neue Woche. Öffne unsere Herzen und
unsere Sinne füreinander, für uns selbst und für
deine Spuren in der Welt.
Sei bei uns auf unseren Wegen durch die nächste Woche
und behüte alle, die uns lieb sind und auch die, mit
denen wir uns manchmal schwer tun. Darum bitten wir dich wie
Maria im Vertrauen auf deine Nähe und Kraft, die dauert
bis in Ewigkeit. Amen.
VERKÜNDIGUNGEN
SEGENSBITTE
Bitten wir Gott nun um seinen Segen:
Gott,
der Herr, lasse uns sein Wort hören, verstehen und beantworten
- wie Maria.
Er beschenke uns mit Treue zu unserem Glauben und Vertrauen
- wie Maria.
Am Ende unserer Erdentage nehme er uns auf in seine ewigen
Wohnungen - wie Maria.
Das gewähre uns der allmächtige und treue Gott:
+ der Vater, der Sohn und der Hl. Geist. Amen.
SENDUNG
Lasst uns nun gehen in seinem Frieden! A: Dank
sei Gott, dem Herrn!
AUSZUGSLIED
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Fassung
vom: 28. 06. 2010 |
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